Von Anfang an...
Anfang April 2017   -   Anfang September 2017
Aus einem Auto wird ein Zuhause Zunächst muss ein Plan her. Wie soll aus 6,7 Kubikmetern ein wohnliches Heim werden. Viel Inspirtaion gab es natürlich druch Instagram. Es gab eine Fülle an Bildern und auch großartige Ideen. Also dan mal los. Erstmal musste alles raus und gereinigt werden. Es waren immerhin noch zwei 3er-Sitzbänke drin. Nach sehr langer, sehr langer Zeit waren die auch raus. Die Innenverkleidung musste nach 26 Jahren auch mal erneuert werden. An einem Samstag sämtliche Baummärkte nach passendem Material abklappern dauert auch seine Zeit.
Sitzbank
Alte Seitenverkleidung raus. Abpausen auf neue 4 mm starke Platten und dann schleifen, lackieren, schleifen, lackieren und dann alles noch einmal. Das hat uns mindestens 2 Wochen gekostet. Wir haben ja beide noch nebenher gearbeitet. Und hier muss man auch noch einmal ein ganz dickes und liebes Dankeschön an die Eltern von Stefi richten. Dass wir ihr Domizil zweckenfremden durften.
Ja wir dachten es wäre ganz einfach mal schnell eine ebene Fläche rein zu basteln. Von wegen. Lange Latten quietschten und knarzten, also stückeln und schwere 12mm Platten drauf, das ging dann auch. Dann natürlich schönes Laminat verlegen.
Boden
Boden
Der nächste Schritt war Stauraum balsteln. Also eine "Küche" rein. Also im weitesten Sinne, wir wollten keine Kochplatte oder fließend Wasser im Bus haben, da wir ja mehr Zeit draußen verbringen wollten. Also viel Stauraum für Essen und Bücher, man hat ja sonst nichts zu tun.
Die Küche war dann auch schneller gebaut, als der Boden, jedoch musste alles noch abgeschleift, lackiert, abgeschleift, lackiert und nochmals abgeschleift und lackiert werden. Aber mit der Zeit wurde alles sehr wohnlich.
Kueche
Kueche
Eine Bettlösung musste auch her. Wir bauten einen Lattenrost und eine ausziehbare "Bank". Besorgten uns einen Matratze, die wir auseinanderschnitten und einen neuen Bezug nähten. Das haben wir auch geschafft. Und es schläft sich darauf einfach wunderbar.
Bett
Bett
Bett
Stauraum, Stauraum. Das ist das magische Wort. Es muss ja für jedes Wetter und für jede Begebenheit an das Richtige gedacht und vorhanden sein. Genügend Stauraum haben wir durch unser "Sideboard" auch gut hinbekommen.
Näturlich muss es noch praktikabel werden und es kam noch dieses und jenes dazu. Haken, Gewürzregale und für die Gemütlichkeit Vorhänge, selbstverständlich selbst genäht. Sogar ein kleiner Kaktus fand noch ein Plätzchen, wie man auf dem Bild vielleicht erkennen kann.
Ausbau
Zu guter Letzt bauten wir vorne noch eine Zweiersitzbank ein. Diese kostete uns nochmals viel Mühe und Nerven, bzw. 2 Arbeitstage mit Material beschaffen, Halterung konstruieren und montieren.
Der Innenausbau war fertig. Mechanisch wurde nebenbei auch noch einiges verändert. Neue Federn hinten, kompletter Dämpfertausch, neuer Kühler. Leider musste der Jockel auch längere Zeit in der Werkstatt verbringen. Der Getriebeflansch war nicht gut, naja, er war einfach kaputt und musste getauscht werden.
Hinten
Aber jetzt läuft er wieder. Und hoffentlich noch gut und lange ohne größere Probleme als Begleiter auf unserer Reise.
Der Bus ist fertig! Jetzt geht es ans einräumen. Nach anfänglichen Bedenken passt alles rein, kaum zu glauben, wie viel Platz wir noch über haben.
Uebersicht
Uebersicht
Jetzt kann es los gehen!